MDR Registrierung
Geschrieben Sven Schaumann

Registrierung als Hersteller nach Medical Device Regulation (MDR)

Am 20. Mai 2020 wird die MDR verpflichtend gültig für alle Hersteller von Medizinprodukten. Es gibt jedoch einige Ausnahmeregelungen, die festlegen, bis zu welchem Datum sich jeder Hersteller oder seine Produkte neu nach der Medizinprodukteverordnung registrieren muss. Bei der (Neu)Registrierung werden einige zusätzliche Daten gefordert, die auch an die EUDAMED übermittelt werden müssen.


Kurzlinks:
Essential Requirements und die MDR
UDI Anforderungen
Geforderte Berichte nach MDR

Webseite der EU Kommission zu Marktüberwachung, Vigilanz und EUDAMED

MDR und IVDR – englisch – pdf mit Lesezeichen
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  • Medical Device Regulation (MDR) –
    Registrierung nach der Medizinprodukteverordnung

    Unabhängig von einer zuvor bestehenden Registrierung muss ausnahmslos jeder Hersteller (aber auch Händler, Importeure – in der Medizinprodukteverordnung werden sie allgemein als „Wirtschaftsakteure“ bezeichnet) eine neue und vollständige Registrierung durchlaufen.

    Dazu zählt die Firma selbst („Wirtschaftsakteur“) aber auch die Medizinprodukte, die mit zugehöriger UDI und Beschreibung gemeldet werden müssen.
    Sämtliche hierfür notwendigen Daten sollen dazu an die EUDAMED übermittelt werden.

    Übergangsregelungen und Termine

    Es müssen aber nicht alle Hersteller sofort eine Registrierung über die EUDAMED durchführen.
    Auch hier wird der Risikobasierte Ansatz verwendet und die Hersteller werden je nach Klassifizierung der hergestellten Medizinprodukte zu anderen Terminen zur Umsetzung und Neuregistrierung verpflichtet.

    Art. 96 der Medical Device Regulation beschreibt eine Übergangszeit von 18 Monaten, die gelten soll, nachdem die MDR vollständig gültig ist.
    Diese Übergangszeit soll aber nur in Kraft treten, sofern auch die elektronischen Systeme, also zu Deutsch die EUDAMED Datenbank, planmäßig umgesetzt und aktiv ist.

    Während dieses Übergangs sollen dann teilweise noch die Bestimmungen der 92/43/EWG gelten. Diese Übergangszeit kann so interpretiert werden, dass nach diesen zusätzlichen 18 Monaten alle Registrierungen, Prüfbescheinigungen, Berichte usw. über die EUDAMED Datenbank verarbeitet werden. Also dort gespeichert, von Herstellern hochgeladen und anderen zuständigen Stellen wie beispielsweise Behörden heruntergeladen und freigegeben werden.

    Art. 120 bis 123 führt eine Vielzahl an Übergangsregelungen und verschiedenen Terminen auf:

    Gültigkeit von Zertifikaten

    Bescheinigungen (also Zertifikate) der benannten Stellen, die nach 93/42/EWG oder 90/385/EWG ausgestellt wurden, bleiben ohne Einschränkungen so gültig, wie es auf den Bescheinigungen selbst vermerkt wurde, wenn sie vor dem 25. Mai 2017 ausgestellt wurden.
    Das gilt aber nicht für Bescheinigungen, die nach Anhang 4 (EG-Prüfung) der 93/42/EWG (MDD) oder 90/385/EWG (AIMDD) erstellt wurden.

    Alle Bescheinigungen, die nach diesem Anhang erstellt wurden, bleiben maximal 5 Jahre gültig. Spätestens am 27. Mai 2024 verlieren alle diese Bescheinigungen aber ihre Gültigkeit

    Der 27. Mai 2024 kann daher als letzter Termin für die MDR angesehen werden. Zu diesem Zeitpunkt muss dann jeder Hersteller die MDR auch schon mit neuem Zertifikat erfüllen.

    Aus diesem Termin lässt sich jedoch auch eine Empfehlung ableiten.
    Ohne gültiges Zertifikat einer benannten Stelle muss ein Hersteller die MDR ab dem 20. Mai 2020 erfüllen. Das betrifft dann insbesondere die Hersteller von Klasse I Produkten ohne benannte Stelle.

    Nach dieser Regelung könnte sich ein Klasse I Hersteller aber weitere 5 Jahre als zusätzliche Übergangsfrist sichern. Und zwar indem er sich eine Bescheinigung von einer benannten Stelle ausstellen lässt. Beispielsweise durch den Erwerb einer Zertifizierung nach ISO 13485 oder nach einem der Anhänge der MDD.

    Aber Vorsicht bei allen hier angegebenen Klassifizierungen: Es müssen jeweils die „neuen“ Klassifizierungen für Medizinprodukte angewendet werden, die nach MDR gelten.

    UDI Kennzeichnung

    Auch eine UDI Kennzeichnung wird von den Herstellern gefordert; zu gestaffelten Terminen je nach Risikoklassifizierung der Hersteller. Die Kennzeichnung muss dann gemäß Art. 27, Abs. 4 erfolgen. (Soll bedeuten: Die UDI-Träger werden auf der Kennzeichnung des Produkts und auf allen höheren Verpackungsebenen angebracht.) Eine Beschreibung der UDI Anforderungen finden Sie in diesem Beitrag

    Ab dem 26. Mai 2019 gelten GS1, HIBCC und ICCBA als benannte Zuteilungsstellen für UDI. Das bedeutet letztendlich eine Zuteilung der jeweiligen UDI Nummern durch diese Stellen.
    In diesem Beitrag finden Sie eine kurze Erklärung zu UDI, Varianten hiervon und der Vergabe von Nummern, unter anderem durch GS1.

    • Das erste Umsetzungsdatum ist der 26.Mai 2021. Dieser Tag ist der Umsetzungstermin für alle implantierbaren Produkte sowie Produkte der Klasse III.
    • Für alle Produkte der Klassen IIa und IIb gilt der 26.Mai 2023 als Umsetzungstermin.
    • Als letzte müssen die Hersteller von Klasse I Produkten die UDI Anforderungen umsetzen. Hier gilt als Umsetzungstermin der 26. Mai 2025.

    Die Anforderungen des UDI direct marking müssen jeweils 2 Jahre später umgesetzt werden. Also:

    • 26. Mai 2023     für implantierbare Produkte sowie Produkte der Klasse III
    • 26. Mai 2025    für Produkte der Klasse IIa und IIb
    • 26. Mai 2027    für Produkte der Klasse I

    Klinische Prüfungen

    Außerdem ist der 26. Mai 2027 als Stichtag genannt. Ab diesem wird das koordinierte Genehmigungsverfahren (auch „koordiniertes Bewertungsverfahren“) für klinische Prüfungen angewendet.
    Details hierzu sind in Artikel 74 und 78 zu finden.

    Produktregistrierung

    Ab dem 21. November 2021 müssen Produktregistrierungen über die EUDAMED durchgeführt werden. Außerdem werden dann Bescheinigungen der benannten Stelle in der EUDAMED eingestellt.

    Sollte die EUDAMED bis zum vorgesehenen Termin (25. März 2020) nicht umgesetzt und verfügbar sein, verschiebt sich dieser Termin auf 18 Monate nach Bekanntmachung der vollen Funktionsfähigkeit (der EUDAMED).

    Registrierung als Hersteller und Registrierung von Produkten

    Bevor Produkte oder die UDI registriert werden können, muss sich zunächst der Hersteller selbst registrieren.
    Das Vorgehen für die Registrierungen wird in Anhang VI beschrieben. Teil A nennt hierbei die erforderlichen Daten zur „Registrierung von Produkten und Wirtschaftsakteuren“.

    Nicht nur Hersteller, sondern auch Distributoren oder nationale Vertreter müssen sich über die EUDAMED registrieren und ihre Daten übermitteln. Es wird daher allgemeiner von Wirtschaftsakteuren gesprochen.
    Nach dem Verfahren, welches in Anhang VI beschrieben wird, werden bei der Registrierung gleichzeitig alle Daten zum Hersteller (Wirtschaftsakteur) und Angaben zum Medizinprodukt übermittelt.

    Dabei werden folgende Daten gefordert:

    Informationen zum Wirtschaftsakteur / Hersteller

    1. Art des Wirtschaftsakteurs (Hersteller, Bevollmächtigter oder Importeur),
    2. Name, Anschrift und Kontaktdaten
    3. falls die Informationen von einer anderen Person im Namen eines der in Abschnitt 1.1 aufgeführten Wirtschaftsakteure eingereicht werden, Name, Anschrift und Kontaktdaten dieser Person
    4. Name, Anschrift und Kontaktdaten der für die Einhaltung der Regulierungsvorschriften zuständigen Person(en) gemäß Artikel 15.
      (Das ist die Person die bisher in Deutschland als SiBa med bekannt war und vielfach diskutiert und verschieden bezeichnet wurde – z. B. qualifizierte Person usw. In der MDR wird sie vor allem als verantwortliche Person bezeichnet)

    Informationen zum Produkt

    1. Basis-UDI-DI,
      (Das bedeutet, die UDI-DI so wie sie im Anhang 6, Teil C definiert ist; die Vorgabe entspricht auch den Vorgaben der FDA. Einen Überblick hierzu finden sie in diesem Beitrag)
    2. Art, Nummer und Ablaufdatum der von der Benannten Stelle ausgestellten Bescheinigung und Name oder Kennnummer dieser Benannten Stelle; sowie Link zu den Informationen auf der Bescheinigung, die die Benannte Stelle in das elektronische System für Benannte Stellen und Bescheinigungen eingegeben hat,
      (Hier wird schon vorausgesetzt, dass die benannte Stelle des Herstellers bereits ein Zertifikat ausgestellt und in der Datenbank veröffentlicht hat. Ein Zertifikat nach MDR muss also schon als Voraussetzung angesehen werden, damit man sich als Hersteller registrieren kann. Auf Ausnahmen wie beispielsweise Herstellern von Klasse I Produkten ohne benannte Stelle wird in diesem Absatz nicht eingegangen. Es wird also generell möglich sein ohne Angabe des Zertifikats eine Registrierung durchzuführen.)
    3. Mitgliedstaat, in dem das Produkt in der Union in Verkehr gebracht werden soll bzw. gebracht wurde,
    4. bei Produkten der Klasse IIa, der Klasse IIb oder der Klasse III: Mitgliedstaaten, in denen das Produkt verfügbar ist bzw. verfügbar gemacht werden soll,
    5. Risikoklasse des Produkts,
    6. aufbereitetes Produkt zum Einmalgebrauch (j/n),
    7. Vorhandensein eines Stoffes, der für sich allein genommen als Arzneimittel gelten kann, sowie Name dieses Stoffes,
    8. Vorhandensein eines Stoffes, der für sich allein genommen als ein aus menschlichem Blut oder Plasma gewonnenes Arzneimittel gelten kann, sowie Name dieses Stoffes,
    9. Vorhandensein von Geweben oder Zellen menschlichen Ursprungs oder ihren Derivaten (j/n),
    10. Vorhandensein von Geweben oder Zellen tierischen Ursprungs oder ihren Derivaten im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 722/2012 (j/n),
    11. gegebenenfalls die einmalige Kennnummer der in Verbindung mit dem Produkt durchgeführten klinischen Prüfung(en) oder ein Link zur Registrierung der klinischen Prüfung im elektronischen System für klinische Prüfungen,
    12. bei in Anhang XVI aufgeführten Produkten: Angabe, ob das Produkt eine andere Zweckbestimmung als die medizinische hat,
    13. bei Produkten, die von einer nicht in Artikel 10 Absatz 15 aufgeführten juristischen oder natürlichen Person ausgelegt und hergestellt wurden: Name, Anschrift und Kontaktdaten dieser juristischen oder natürlichen Person,
      (Hier werden die Angaben auch von anderen Herstellern / Wirtschaftsakteuren gefordert, sofern von diesen das Medizinprodukt „konzipiert“ oder „hergestellt“ wird. Es werden auf diesem Wege also auch Dienstleistungsentwickler und herstellende Zulieferer erfasst und direkt bei der Produktregistrierung mit hinterlegt. Ein Wechsel von Lieferanten hat somit auch direkten Einfluss auf die bestehende Registrierung eines Produkts.)
    14. bei Produkten der Klasse III oder bei implantierbaren Produkten: Kurzbericht über Sicherheit und klinische Leistung,
      (Der Kurzbericht muss somit auch bei der erstmaligen Registrierung schon vorbereitet und hier übermittelt werden. Eine Übersicht über die geforderten Berichte und deren Inhalte finden Sie hier.)
    15. Marktstatus des Produkts (auf dem Markt, nicht mehr auf dem Markt, zurückgerufen, Sicherheitskorrekturmaßnahmen im Feld eingeleitet)

    Übermittlung an die UDI Datenbank

    Hersteller sollen folgende Daten an die UDI Datenbank übermitteln [Anhang VI, Teil B]:

    1. Menge an Produkten pro Packung
    2. die Basis-UDI-DI gemäß Artikel 29 und alle zusätzlichen UDI-DI,
      (Das bedeutet, die UDI-DI so wie sie im Anhang 6, Teil C definiert ist; die Vorgabe entspricht auch den Vorgaben der FDA. Einen Überblick hierzu finden sie in diesem Beitrag)
    3. Art der Kontrolle der Herstellung des Produkts (Verfallsdatum oder Herstellungsdatum, Losnummer, Seriennummer),
    4. gegebenenfalls die UDI-DI der Gebrauchseinheit (falls auf dem Produkt auf der Ebene der Gebrauchseinheit keine UDI angegeben ist, wird eine „Gebrauchseinheit-UDI-DI“ zugeteilt, um die Verwendung eines Produkts einem Patienten zuzuordnen),
    5. Name und Anschrift des Herstellers, wie auf der Kennzeichnung angegeben,
    6. die SRN gemäß Artikel 31 Absatz 2,
      (Also die SRN, die bei der Registrierung des Herstellers von der Behörde vergeben wurde – siehe oben unter „Registrierung als Hersteller„)
    7. gegebenenfalls Name und Anschrift des Bevollmächtigten wie auf der Kennzeichnung angegeben,
    8. den Code in der Nomenklatur für Medizinprodukte gemäß Artikel 26,
      (Dort wird verlangt, dass die Datenbank EUDAMED eine international anerkannte Nomenklatur zur Verfügung stellt. Dieser Code wird also auch durch die Datenbank zur Verfügung gestellt – hierfür wird die GMDN – Global Medical Device Nomenclature – verwendet werden)
    9. Risikoklasse des Produkts,
    10. gegebenenfalls Name oder Handelsname,
    11. gegebenenfalls Modell-, Referenz- oder Katalognummer des Produkts,
    12. gegebenenfalls klinische Größe (einschließlich Volumen, Länge, Breite, Durchmesser),
    13. zusätzliche Produktbeschreibung (fakultativ),
    14. gegebenenfalls Lagerungs- und/oder Handhabungshinweise (wie auf der Kennzeichnung oder in der Gebrauchsanweisung angegeben),
    15. gegebenenfalls zusätzliche Handelsnamen des Produkts,
    16. als Produkt zum Einmalgebrauch ausgewiesen (j/n),
    17. gegebenenfalls Höchstzahl der Wiederverwendungen,
    18. als steril ausgewiesenes Produkt (j/n),
    19. Sterilisation vor Verwendung erforderlich (j/n),
    20. enthält Latex (j/n),
    21. gegebenenfalls nach Anhang I Abschnitt 10.4.5 gekennzeichnete Angaben,
      (Das bedeutet: wenn gefährliche Stoffe im Produkt enthalten sind, und diese nach Abschnitt 10.4.5 auf dem Label angegeben werden müssen, muss diese Information ebenfalls übermittelt werden)
    22. URL-Adresse für zusätzliche Informationen, wie z. B. elektronische Gebrauchsanweisung (fakultativ),
    23. gegebenenfalls wichtige Warnhinweise oder Kontraindikationen,
    24. Marktstatus des Produkts (auf dem Markt, nicht mehr auf dem Markt, zurückgerufen, Sicherheitskorrekturmaßnahmen im Feld eingeleitet).

    Ausnahmeregelungen

    Konformitätsbewertung nach Anhang IV der MDD

    Bescheinigungen, die nach Anhang IV der Richtlinie 93/42/EWG erstellt wurden, verlieren schon etwas früher und zwar am 27. Mai 2022 ihre Gültigkeit.
    Das Bewertungsverfahren nach Anhang IV ist eher selten – hier handelt es sich um eine Freigabe einzelner Chargen durch die benannte Stelle.

    Dieses Verfahren muss dann trotz bestehender Bescheinigung schon etwas früher durch eine Bescheinigung nach MDR ersetzt werden.

    Übergangsbestimmungen zum Inverkehrbringen nach MDD – Abverkaufsregelung

    Medizinprodukte können nach dem 26. Mai 2020 weiter In Verkehr gebracht werden, wenn laut Artikel 120 Absatz 6 folgende Voraussetzungen erfüllt werden.
    (Siehe auch obiges Kapitel zur „Gültigkeit von Zertifikaten“):

    • Es besteht eine gültige Bescheinigung nach MDD
    • Es werden und wurden keine Änderungen an der Zweckbestimmung oder Auslegung vorgenommen

    Für diese Produkte müssen aber dennoch alle Anforderungen der MDR bezüglich Überwachung nach dem Inverkehrbringen, der Marktüberwachung, der Vigilanz und der Registrierung von Wirtschaftsakteuren und von Produkten erfüllt werden.
    Das bedeutet letztlich eine Neuregistrierung des Herstellers und des Produkts sowie Anfertigung aller relevanter Berichte zur Überwachung und Vigilanz zu diesen Produkten und damit nur eine geringe Vereinfachung gegenüber eine vollständigen Anwendung der MDR.

    Wichtig: Wiederaufbereitete Produkte fallen nicht unter diese Regelung und müssen zwingend vollständig nach MDR behandelt werden.

    Ein Konfliktpunkt bei dieser Regelung ist, dass die „alte“ benannte Stelle, die die Bescheinigung nach MDD ausgestellt hat, auch weiterhin für das Produkt mit verantwortlich ist. Die benannten Stellen sind aber gleichzeitig auch für eine neue Zulassung nach MDR verantwortlich. Das kann selbst für einen Hersteller mit mehreren Produkten (nach MDD und MDR) der Fall sein, und sich auch teilweise widersprechen.

    Außerdem wird es einige benannte Stellen geben, die selbst keine Akkreditierung nach MDR erhalten werden, dann aber noch immer für bestehende Genehmigungen nach MDD verantwortlich sein müssen.

    Bei einem Wechsel der benannten Stelle wird es dann ebenfalls spannend; Beispielsweise könnte die eine benannte Stelle eines Herstellers für Produkte nach MDD verantwortlich sein, aber eine andere benannte Stelle für Produkte nach MDR. Das hätte dann sogar zwei Audits von zwei benannten Stellen zur Folge. Einige Hersteller werden sogar zu einer solchen Konstellation gezwungen sein, wenn die bisherige benannte Stelle keine Akkreditierung nach MDR erhält.

    Sonderzulassungen

    [Art. 120 Abs. 9]

    Sonderzulassungen, die nach Artikel 11 Abs. 13 MDD / Artikel 9 Abs. 9 der IVDD vergeben wurden bleiben weiterhin gültig.


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  • (Erstellt: 08.04.2018)

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